Impotenz

Die seit 1999 als Krankheit anerkannte erektile Dysfunktion – allgemein als Impotenz bezeichnet – ist gekennzeichnet durch mangelhafte oder ausbleibende Erektion. Bereits in jungen Jahren kann sie auftreten, vermehrt jedoch im Alter. Bei den 70 – 80 Jährigen sind bereits rund 53 Prozent betroffen. Zur Prävention von Impotenz gibt es mehrere Therapien. Je nach zugrundeliegender Ursache kann ein Arzt hier die besten Möglichkeiten vorschlagen.

Der Mediziner spricht von Impotenz wenn über mindestens 6 Monate lang eine Erektion nicht lange genug aufrecht erhalten bleibt, um den Geschlechtsverkehr zu vollziehen und außerdem die Versuche Geschlechtsverkehr zu haben bis zu 70 Prozent erfolglos sind.

Ursächlich können sehr verschiedene Faktoren sein. Am häufigsten sind organische Ursachen. Altersbedingt findet man hier vermehrt Risikogruppen. Bei einer ärztlichen Untersuchung sind daher alle Faktoren wichtig, wie Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden und Probleme und natürlich auch seelische Belastungen, da Impotenz auch psychogenen Ursprungs sein kann. Wichtig bei Impotenz ist der Aspekt, dass sie häufig nur ein Vorbote schlimmerer Erkrankungen ist, wie zum Beispiel Diabetes. Es ist daher auch wichtig bei auftretender und langanhaltender Erektionsstörungen zum Arzt zu gehen.

Ein Arzt wird viele Untersuchungen machen, unter anderem auch Blut- und Urinproben nehmen. Anhand dieser Daten kann er erste Rückschlüsse ziehen, welche Ursache zugrunde liegt und ob eventuell eine andere, bisher unbemerkte Krankheit diagnostiziert werden kann.

Um die Impotenz zu therapieren gibt es verschiedene Möglichkeiten, von denen einige auch durch die Krankenkassen gestützt werden. Als erste Therapieform wird zumeist das bekannte Potenzmittel angewandt, um zu untersuchen ob die Blutgefäße intakt sind. Patienten würden dann also Viagra kaufen oder sich beraten lassen welche anderen Medikamente sinnvoller wären. Außerdem gibt es auch Beckenbodentraining, bis hin zu Operationen oder psychotherapeutischer Behandlung. Ein Arzt wird hier entsprechende Hinweise geben.